Tier- und Seelenkommunikation: Ein altes Handwerk auf dem Weg in die Zukunft

Tierkommunikation für alle

Das, was wir Tierkommunikation nennen, funktioniert bei allen Tieren, also auch bei allen Säugetieren, und daher ebenso beim Menschen. Diese Form der Kommunikation ist weder an verbalen Austausch noch an Körpersprache, Mimik oder etwa olfaktorische Eindrücke gebunden. Das Gespräch findet tatsächlich telepathisch statt, d.h. unabhängig von Raum und Zeit, und primär über das Gefühl, über unser Gespür. Gefühle, also Emotionen, werden telepathisch ausgetauscht – daher die etwas sperrige Bezeichnung „emotiv-telepathische Kommunikation“.

Der Begriff „telepathisch“ ist in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten ja häufig bemüht und oft im Kontext des Übersinnlichen, Esoterischen und Unglaubwürdigen verwendet worden. Doch das Wort selbst ist meiner Meinung nach eine gelungene Neuschöpfung: Es besteht aus der altgriechischen Vorsilbe „tele“ (τῆλε), was einfach „Fern-“ bedeutet, und dem altgriechischen Wort „pathos“ (πάθος), das „Erfahrung“ heißen kann. Und ja, telepathische Kommunikation funktioniert über jede Distanz, egal, wie nah oder fern die Gesprächspartner einander sind. Und sie zumindest einmal gezielt auszuprobieren, ist (nicht nur) eine Erfahrung wert.

Telepathie im Alltag

So unglaubwürdig das alles für manche von uns klingen mag: Prinzipiell kann sich jeder von der Funktionstüchtigkeit telepathischer Verbindungen überzeugen. Tatsächlich wissen viele Menschen von telepathischen Erfahrungen zu berichten oder leben gar in ihrem Alltag damit, ohne sich ihrer immer bewusst zu sein. Besonders Menschen, die einander in Liebe verbunden sind, etwa Eltern und ihre Kinder oder Liebespartner, erleben häufig scheinbar unerklärlichen gedanklich-emotionalen Austausch. Vielleicht kennst Du das: Gerade, wenn Du daran denkst, Deinen Liebsten anzurufen und das Telefon zur Hand nehmen willst, ruft der geliebte Mensch an. Oder: Kurz bevor Dein Kind oder Partner beispielsweise nachts nach Hause kommt – auch wenn das zu ganz unterschiedlichen Zeiten ist – wachst Du auf und weißt Bescheid. Dasselbe Phänomen ist übrigens bei Hunden und Katzen recht bekannt: Sie wissen schon lange, bevor ihr geliebter Mensch nach Hause kommt, dass dies bald geschehen wird.

Ein uraltes Handwerk ohne esoterischen 𝘵𝘰𝘶𝘤𝘩

Emotiv-telepathische Kommunikation ist ein uraltes Handwerk, das die westliche Welt als unmodern verdammt und damit aus den Augen verloren hat. Dabei schlummert die Fähigkeit der Telepathie in jedem Menschen und noch viel selbstverständlicher in jedem Tier. Indigene Völker wie die australischen Aborigines verwenden telepathische Kommunikation seit Jahrtausenden und bringen sie oft zu vollendeter Meisterschaft. Es ist für mich wunderschön und ein Privileg, eine derjenigen zu sein, die dieses Handwerk wieder in unsere heutige Gesellschaft einführen darf – losgelöst von jeglichem esoterisch-übersinnlichen touch. Denn Telepathie hat nichts mit Über-Sinnlichkeit zu tun: Sie ist im Gegenteil eine völlig sinn-liche Angelegenheit. Wie in jedem (Kunst-)Handwerk müssen wir auch in Sachen Telepathie „einfach“ unsere Sinne und Kräfte schulen, um damit gezielt umgehen zu können.

Mit Tieren sprechen lernen

Das kannst Du beispielsweise in den mensch.kunst.pferd Tierkommunikationskursen lernen. In der Tierkommunikation, wie ich sie lehre, verbinden wir uns telepathisch, also über jegliche Distanz hinweg, mit einem Tier, und führen dann ein richtiges Gespräch. Dieses lässt sich gut mit einem Telefonanruf vergleichen: Um das richtige Tier zu „erwischen“, muss ich nur die richtige „Nummer“ wählen. Das geschieht beispielsweise mittels einer genauen Beschreibung des mir unbekannten Tieres durch seinen Menschen. Um diesen Vorgang abzukürzen, genügt aber auch schon ein Foto des jeweiligen Tieres. Auf der Seite Pferd erkläre ich Dir diesen Zusammenhang noch genauer.

Im Grundkurs Tierkommunikation kann also wirklich jeder – unter fachkundiger Anleitung und mittels der Kraft der Gruppe – sehr schnell eigenständige Tiergespräche führen. Doch das sind nur die ersten kleinen Schritte auf dem Weg zum professionellen Tierkommunikator. Du kannst Dir das Handwerk der emotiv-telepathischen Kommunikation gerne wie Klavierspielen vorstellen: Es ist zwar (etwa im Gegensatz zur Geige oder Posaune) leicht, sofort einen Ton und erste wohltönende Klänge zu produzieren – doch das heißt noch nicht, dass man damit schon ein professioneller Pianist ist.

Eine heilsame Kommunikationsform

Tiere sind in der emotiv-telepathischen Kommunikation jedenfalls viel geübter als wir Menschen. Hunde, Katzen und ganz besonders Pferde kommunizieren nicht nur mittels ihres Körpers, sondern vor allem auch telepathisch miteinander. Das ist mit ein Grund, warum uns diese Tiere im therapeutischen Kontext so sehr unterstützen können: Sie spüren und wissen ganz genau, wie es uns geht, was uns bewegt, was wahre Freude in uns entfacht oder einen Schatten über unser Herz wirft. In diesem Sinne weiß ein Tier auch immer genauestens über das innere wie das äußere Leben seines Menschen Bescheid. Ein Tiergespräch ist also auch häufig ein therapeutischer Wegweiser und Lichtbringer für den jeweils miteinbezogenen Menschen.

Der Zauber der Tierkommunikation

Da Tierkommunikation unabhängig von Ort und Zeit funktioniert, ist es ganz egal, was Dein Tier während eines Gesprächs gerade macht. Das Tiergespräch spricht das Tier auf allen Ebenen seines Seins an: In seiner Körperlichkeit, seiner Seele, seinem Geist und seinem Ich. Natürlich funktioniert diese Art der Gesprächsführung auch von Angesicht zu Angesicht, zum Beispiel bei einem mensch.kunst.pferd Coaching vor Ort, im Zuge dessen ich 1:1 zwischen Mensch und Tier dolmetsche. Aber – und das ist etwas ganz Zauberhaftes – es funktioniert auch über die Grenzen unseres irdischen Daseins hinaus: Auch mit verstorbenen Tieren (und Menschen) kann man ganz wunderbar sprechen, da unser aller Bewusstsein über den Tod hinaus erhalten bleibt. Das bringe ich Dir im mensch.kunst.pferd Erweiterungskurs Tierkommunikation und Spiritualität bei. Wenn Du Dich zu diesem Thema näher informieren möchtest, kann ich Dir das Buch „Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung“ von Pim van Lommel ans Herz legen.

Verbindung mit dem höheren Selbst

Im emotiv-telepathischen Gespräch kann auch das höhere Selbst addressiert werden. Es kann daher, besonders bei Menschen, hilfreich sein, um der tieferen Bedeutung individueller Blockaden oder biographischer Umbrüche auf den Grund zu kommen und den eigenen roten Lebensfaden besser aufnehmen und verstehen zu können. Emotiv-telepathische Kommunikation ist auch ein sehr schöner Weg, um mit Menschen zu sprechen, die sich noch nicht, nicht mehr oder gerade nicht verbal äußern können. Mehr zu diesen Themen findest Du auf meiner Leistungsseite Mensch.

Ein offenes Geheimnis

Es gibt in der Tat keinen Grund, sich vor einem emotiv-telepathischen Gespräch mit Mensch oder Tier zu fürchten. Im Gegenteil: Ein solches Gespräch ist in den allermeisten Fällen sehr berührend, manchmal richtig lustig, und hat immer etwas Magisches an sich. Und wünschen wir uns nicht alle die zauberhafte Welt unserer Kindheit oder jene der alten Zeit zurück, mit immer wieder staunen machenden neuen Erlebnissen, die unseren Horizont erweitern? 

Obwohl die emotiv-telepathische Kommunikation in der Wissenschaft empirisch wie quantenphysikalisch bereits seit Jahrzehnten als bewiesen gilt (ich empfehle Dir hierzu das Buch „Das Nullpunktfeld“ von Lynne McTaggart), ist ihre Existenz und Verwendung in unserer Gesellschaft noch nicht als selbstverständlich verankert. Doch wer weiß, wie viel die Welt in hundert Jahren über die heutigen Gepflogenheiten in Sachen Kommunikation lächeln mag? Wer die beglückende Erfahrung macht, dass emotiv-telepathische Kommunikation wirklich funktioniert, wird sich ihrer gesellschaftlichen und individuellen (Heil-)Kraft jedenfalls sicher sein – egal, was der innere Skeptiker vormals dazu zu sagen hatte.

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